Idee und Konzept

Gegenwartskunst und aktuelle Technologie miteinander zu verbinden, war der Grundgedanke des Bildhauersymposions Heidenheim. Hierzu boten unterschiedliche Industrie- und Handwerksbetriebe aus Heidenheim und Umgebung ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, ihre Kunstwerke für den öffentlichen Raum in den Betrieben zu realisieren. Für die Künstler bestand die besondere Herausforderung darin, dass sie mit jenen Materialien und Produktionstechniken arbeiten mussten, die in den jeweiligen Betrieben vorhanden waren. So kam es zu einer produktiven Konfrontation von Gegenwartskunst und aktueller Industrieproduktion, die ungewöhnliche Werke und Projekte hervorbrachte.

 

Die Initiative

Das Projekt Bildhauersymposion Heidenheim wurde von dem gleichnamigen Verein getragen, der auf ehrenamtlicher Basis arbeitete und sich ausschließlich durch private Spenden finanzierte. Zwischen 1997 und 2013 realisierte der Verein sechs Bildhauersymposien, an denen insgesamt 30 Künstlerinnen und Künstler teilnahmen.

 

Die Teilnehmer

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler wurden in einem aufwändigen Wettbewerbsverfahren ermittelt, an dem renommierte Künstler und Kuratoren als Juroren tätig waren. Unter ihnen bekannte Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Manfred Schneckenburger, Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Dr. Thomas Wagner, Prof. Rolf Bier, Roman Signer oder Albert Hien. In den 16 Jahren seines Bestehens verwirklichten insgesamt 30 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke für den öffentlichen Raum. Da nicht alle Werke auf Dauer angelegt waren oder im Zuge von Bauprojekten von ihren Standorten wieder entfernt werden mussten, existieren heute nur noch 14 Werke, die im Stadtraum Heidenheims zu sehen sind.